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Backup & Storage /  Arbeitsplatzrechner

Titel

primärer File-Service (kritische Daten)

Leistungsmerkmale

Das ZIM betreibt für kritische Daten einen zentralen Fileserver, der im internen Jargon einfach „Filer“ genannt wird. Dieser Filer ist mit dem speziell auf den File-Service ausgerichteten Betriebssystem ausgestattet und ist in der Lage, sowohl mit Windows- als auch Linux- bzw. Unix-Systemen zusammenzuarbeiten.

Für Windows-, Mac- und Linux-Clients wird CIFS (Common Internet File Sy­stem) als Protokoll bereitgestellt, dessen User-Authentifizierung über die zentrale Active Directory Umgebung des ZIM erfolgt. Über das Active Directory wird der Zugriff auf die Daten geregelt und somit nicht autorisierten Personen jeglicher Zugriff verwehrt.

Für Unix/Linux-Server steht als Protokoll NFS (Network File System) zur Verfügung. So können dann die exportierten Verzeichnisse (Heimatverzeichnisse der Benutzer, Programmverzeichnisse, etc.) individuell an autorisierte Rechner exportiert werden.

Der Filer verfügt über ein spezielles, weitgehend ausfallsicheres RAID TP-Plattenspeichersystem, (Redundant Array of Independent Disks – Triple Parity), bei dem die Daten über mehrere Disks ver­teilt und Daten zur Fehlerkorrektur auf drei weiteren Disks vorgehalten werden. Bei einem Ausfall von bis zu drei Disks werden diese defekten Disks im laufenden Betrieb ohne Serviceunterbrechung oder Datenverlust durch neue noch nicht benutzte Platten ersetzt (Hotspare Disks) und die defekten Platten ausgetauscht. Desweitern ist der Filer in jeder seiner Komponenten redundant ausgelegt, so dass auch hier für Ausfallsicherheit gesorgt ist und dieser für die Zeit bis zum Ersatz einer fehlerhaften Komponente durch den Hersteller weiter betrieben werden kann.

Als Vorsorge für den Fall eines Totalausfalls (Desaster) des Systems werden die Daten in regelmäßigen Abständen (2h während der Dienstzeiten) auf ein zweites System asynchron an einem zweiten Standort repliziert. Durch händisches Umschwenken besteht dann kurzfristig die Möglichkeit, das zweite System mit miminalem Datenverlust (die Zeit seit der letzten Replikation) zu nutzen.

Jede Organisationseinheit bekommt seit dem 1.1.2017 pro Mitarbeitenden 20 GB Plattenplatz (Quota) als gemeinsame Ablagemöglichkeit wichtiger Daten zur Verfügung gestellt, bei einem darüberhinausgehenden Bedarf fallen Gebühren an (0,75€/20GB/Monat). Über die gebuchte Quota hinaus stehen weitere 25% exklusiv für regelmäßig erzeugte Snapshots zur Verfügung, mit denen eine selbstständige Datenwiederherstellung durch den Nutzer selbst einfach und effizient möglich ist. Von diesen Snapshots werden die letzten 50 stündlichen, 30 täglichen und 30 wöchentlichen aufbewahrt.

Die Nutzung von SSDs als Datencache ermöglicht niedrige Latenzen im Zugriff auch zu Spitzenzeiten. Die Netzanbin­dung erfolgt mit 10 Gbit/s an den zentralen Switch des ZIM, so dass eine hohe Datenrate zur Verfügung steht. Der Zugriff kann aus dem gesamten Netz der Universität erfolgen (LAN, WLAN, und extern über VPN). Neben der regelmäßige Replikation der Daten auf ein zweites System (Schutz vor Ausfall eines Rechenzentrums) rundet eine tägliche Sicherung auf ein separates Medium in einem anderen Gebäude (Desaster Recovery) die Absicherung ab. Diese Konfiguration schütz sowohl vor „hausgemachten” Datenverlusten, als auch im Falle einer Katastrophe – etwa Feuer - im Serverraum und gewährt selbst für diesen Fall eingeschränkten Zugriff auf die Daten.

Diese Dienste werden vom ZIM, den Fachbereichen, der Universitätsbibliothek sowie der Hochschulverwal­tung intensiv genutzt.

Nutzergruppen Mitglieder und Angehörige der Bergischen Universität Wuppertal
Dienstleistungszeiten

7x24

Antragsmodalitäten

nach Vereinbarung mit den Ansprechpartnern

Gebühr & Entgelt

Gebühren fallen bei höherem Bedarf an

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