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Projektbeschreibung (Kurzversion)

DAAD-Studienpraktikum für ausländische Studierende in Deutschland ab 2018

Blended Learning Grenzüberschreitend / Blended Learning Across the Borders / LABor (13.11. - 28.11.2018 an der Bergischen Universität Wuppertal)

Die Gruppe der 10 ausländischen Studierenden, die an dem Studienpraktikum “Blended Learning Grenzüberschreitend / Blended Learning Across the Borders / LABor” an der Bergischen Universität teilnehmen sollen, sind in einem Studiengang für werdende Sprachlehrer an der Universidad Centroamericana (UCA) in Managua (Nicaragua) eingeschrieben. Es handelt sich dabei um ein grundständiges, dem BA vergleichbares Studium für Englisch als Fremdsprache (“Teaching English as a Foreign Language”, kurz TEFL), das am Department of Education an der Fakultät für Human- und Kommunikationswissenschaften angesiedelt ist. Einer der Schwerpunkte dieser Fakultät und der Dozierenden, die die Gruppe begleitet, ist der Bereich Blended Learning. Hierin trifft sie sich perfekt mit der Bergischen Universität Wuppertal, in der ein Netzwerk für Digitales Lernen (BUNDLE) eingerichtet wurde und schon seit 2006 die Profillinie „Bildung und Wissen in sozialen und kulturellen Kontexten“ gezielt im Bereich E-Learning umgesetzt wird. Das Studienpraktikum soll also den Austausch zwischen Partnern ermöglichen, die bereits über eine reiche Erfahrung zu diesem Thema verfügen und eine wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit fördern, die den Umgang mit international verfügbare Medien und Formate der Fremdsprachenvermittlung in unterschiedlichen kulturellen Kontexten vergleicht und eine gemeinsame Praxis entwickelt.

Ziel ist eine beidseitige Internationalisierung des „Blended Learning“ und eine langfristige grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Indem die Studierenden in binationalen Tandems arbeiten, sollen nicht nur die individuellen Unterschiede in der Interaktion zwischen deutschen und nicaraguanischen Studierenden, sondern auch die soziokulturellen Realitäten der beiden Länder reflektiert werden. Im Wesentlichen bietet dieses Projekt daher einen authentischen Lernkontext, der bei allen Teilnehmern ein kritisches kulturelles Bewusstsein fördern soll. 

Die sichtbaren Erträge des Studienpraktikums sind:

  1. Erstellung eines E-Portfolios, der den Lernprozess während des gesamten Arbeitsprogramms dokumentiert. Die Studierenden müssen individuell oder als Tandem diese E-Portfolios mit Präsentationen und Diskussionen über die Inhalte, Ressourcen und theoretischen Überlegungen, die sie mitbekommen, füllen.
  2. Vorbereitung einer Modell-Unterrichtseinheit mit Blended Learning für bestimmte Teilaspekte des Englischunterrichts (Vokabular, Grammatik, Aussprache, mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, Landeskunde).
  3. Das Studienpraktikum bereitet ein langfristiges Austauschprojekt zwischen unseren Universitäten vor. Eine vorbereitende Aktivität ist die Anbahnungsreise Ende Mai dieses Jahres, bei welcher ein Kooperationsvertrag unterzeichnet wird. Diese Zusammenarbeit gestattet es nicht nur, Blended Learning dauerhaft grenzüberschreitend zu praktizieren, sondern soll idealerweise auch zu einem gemeinsamen curricularen Angebot führen. Ein Anknüpfungspunkt ist das außerschulische Berufsfeldpraktikum "Planung und Gestaltung von E-Learning-gestützten Lernumgebungen", das durch die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Managua internationalisiert werden kann. 

Das Arbeitsprogramm besteht in einer Reihe von Workshops und praktischen Übungen, bei denen Vertreter zentraler Einrichtungen, die mit E-learning befasst sind, und Lehrende aus einschlägigen Fachgebieten zusammenarbeiten. Dazu gibt es die Möglichkeit, im Anglistikunterricht und im Englischunterricht an Schulen der Region zu hospitieren, in denen Englisch als Fach angeboten wird (Gesamthochschule Langerfeld, Gymnasium an der Sedanstrasse). Abgerundet wird das Programm durch geführte Besuche von Museen, typischen Einrichtungen (vom VR-Lab zur Brauerei), Konzerten und Weihnachtsmarkt. Durch diese spezifischen Aktivitäten kann das Gesamtziel erreicht werden, im Bereich von Blended Learning ein kritisches kulturelles Bewusstsein und eine Reflexion von Diversität zu schaffen.