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E-Klausur mit Moodle

Das Moodle der BUW ist für den Lehrbetrieb konzipiert. Im Lehrbetrieb verteilen sich die Zugriffe auf das Moodle-System mit den verschiedenen Lernaktivitäten und Materialien über einen großen Zeitraum. Es kommt dabei selten und dann meist nur kurz zu hohen Belastungsspitzen. Ein Prüfungsbetrieb stellt jedoch besondere Anforderungen an ein Lernmanagementsystem.

Vor allem durch hohe zeitgleiche Zugriffszahlen auf ressourcenintensive Module, insbesondere die Aktivität „Test“, entsteht bei intensivem Prüfungsbetrieb das Risiko, dass Moodle die gleichzeitig durchgeführten Aktionen nicht bedienen kann, der Auslastung nicht standhält und dann nicht mehr erreichbar ist. Dadurch können Prüfungen abbrechen und Ergebnisse verloren gehen. Daher raten wir dazu, die Aktivität „Test“ für gleichzeitige Prüfungen mit hohen Teilnehmer*innenzahlen nicht zu nutzen.

Doch was sind viele Teilnehmer*innen? Diese Frage lässt sich leider nicht mit einer einfachen Zahl beantworten. Die Prüfungen können sehr unterschiedliche Formate umfassen, z. B. können Videos eingebunden sein, die eine besonders hohe Bandbreite erzeugen. Wenn parallel Klausuren stattfinden, können sich mehrere kleinere E-Prüfungen mit z. B. je 50 Personen schnell zu einer beträchtlichen Summe von mehreren hundert bis zu tausend Teilnehmer*innen summieren.

Wir empfehlen die Nutzung der Lernaktivität „Aufgabe“.

Bei der Nutzung der Aktivität „Aufgabe“ werden die Ausarbeitungen durch die Teilnehmer*innen überwiegend zeitversetzt übertragen, da in der Regel nicht alle Studierenden mit der Abgabe ihrer Ausarbeitung bis zum Ende der Frist warten. Die Auslastung durch die Aktivität „Aufgabe“ kann das Moodle-System für den Lehrbetrieb bedienen. Bitte nutzen Sie das PDF-Dateiformat für die Einreichungen und geben Sie Ihr Feedback auch in Form einer PDF-Datei. Mit der Aktivität „Aufgabe“ können auf diese Weise die eingereichten Ausarbeitungen und Ihre Bewertungen hinsichtlich der Integrität rechtssicher gespeichert werden. Einen Leitfaden für die Aktivität „Aufgabe“ findet sich u.a. unter http://uni-w.de/da

Zwei bespielhafte Szenarien für Moodle:

Moodle ohne Zoom-Begleitung

Sie erstellen in Ihrem Moodle-Kurs eine Aufgabe bei der eine Dateiabgabe (wir empfehlen PDF) notwendig ist, wie hier beschrieben uni-w.de/da. Schalten Sie die Aufgabe anschließend für einen bestimmten Zeitraum frei (z. B. Montag 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr) in dem die Studierenden die Aufgabe bearbeiten können. Die Studierenden greifen per ZIM-Account auf Moodle zu, es findet keine weitere Authentifikation statt, ähnlich wie bei einer Hausarbeit geben die Studierenden bei der Abgabe eine Eigenständigkeitserklärung ab. Dieses Szenario eignet sich besonders für Prüfungen mit komplexeren Fragestellungen, die z. B. auch im Modus einer Open-Book-Klausur (zusätzliche Hilfsmittel wie Unterlagen, Bücher, Internet sind erlaubt) durchgeführt werden können. 

Moodle mit Zoom-Begleitung

Sie erstellen in Ihrem Moodle-Kurs eine Aufgabe bei der eine Dateiabgabe (wir empfehlen PDF) notwendig ist, wie hier beschrieben http://uni-w.de/da. Schalten Sie die Aufgabe anschließend für einen kürzeren Zeitraum frei (z. B. Montag 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr), in dem die Studierenden die Aufgabe bearbeiten können. Zusätzlich erstellen Sie ein Zoom-Meeting zur Begleitung der Klausur. Die Studierenden greifen per ZIM-Account auf Moodle zu, es findet ggfs. eine weitere Authentifikation per Lichbildausweis im Zoom-Meeting statt, ähnlich wie bei einer Hausarbeit geben die Studierenden bei der Abgabe eine Eigenständigkeitserklärung ab. Dieses Szenario eignet sich besonders für Prüfungen mit weniger komplexen Fragestellungen, die möglichst ohne zusätzliche Hilfsmittel durchgeführt werden sollen. Planen Sie neben der eigentlichen Klausurzeit etwas Zeit für eine evtl. Kontrolle der Lichbildausweise vor der Klausur, sowie etwas Zusatzzeit für das Hochladen der Klausur durch die Studierenden ein. Diese sollten bei größeren Gruppen nicht alle zum gleichen Zeitpunkt abgeben, da dies evtl. zu einer Überlastung von Moodle führen könnte. Lassen Sie sie also ein wenig gestaffelt abgeben.

 

E-Prüfungen@Home

Für E-Prüfungen@Home hat sich die Software LPLUS bewährt, die in zahlreichen E-Prüfungen an der BUW genutzt wird. LPLUS ist ein System das speziell für Prüfungssituationen entwickelt wurde. Die Software bietet eine rechtssichere Nutzung und ist ausreichend performant für parallele Prüfungen. Ein wesentlicher Unterschied zu Moodle ist vor allem die Methode der Speicherung der Eingaben der Nutzer*innen. Bei LPLUS wird jede Eingabe gespeichert und zwar reproduzierbar, bei Moodle werden nur die vollständigen Antworten auf Fragen gespeichert, wobei es bei einem Netzausfall möglicherweise zu Verlusten bei der Speicherung der Ergebnisse kommen kann. 

 

Weitere Alternativen

Schriftliche oder mündliche Prüfungen per Zoom-Videokonferenz, wie in den Amtlichen Mitteilungen am 23.04.2020 beschrieben https://zim.uni-wuppertal.de/fileadmin/zim/elearning/pdf/am20061.pdf


Ihr ZIM E-Learning Team