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Virtualisierungsumgebung

Über 90% der vom ZIM angebotenen Dienste werden in einer Virtualisierungsumgebung bereitgestellt. Dabei verwaltet eine Virtualisierungssoftware die Hardwareressourcen des physikalischen Servers und stellt diese den virtuellen Servern zur Verfügung. Gerade im Serverumfeld spielt die Virtualisierung ihre Vorteile wie z.B. erhöhte Verfügbarkeit und schnelle Server-Bereitstellung aus, da ansonsten ein Großteil der Server seine Zeit mit dem Warten auf eingehende Anfragen verbringt.

Zu den Vorteilen der virtuellen Server zählt die Unabhängigkeit von der verwendeten Hardware. Das ZIM betreibt die Hardware in einem Virtualisierungscluster und kann somit einen nahezu unterbrechungsfreien Betrieb erreichen. Bei Problemen oder bei Wartungsarbeiten an der Hardware können die betroffenen virtuellen Server für die Dauer der Arbeiten auf die verbleibende Hardware im Cluster verteilt werden.

Virtuelle Root Server

Neben dem Server Housing, bei dem die eigene Server-Hardware in den Räumen des ZIM untergebracht werden kann, bietet das ZIM den Einrichtungen, Fachbereichen und der Verwaltung der Universität die Möglichkeit, sogenannte virtuelle Root Server zu nutzen. Für die Nutzenden verhält sich ein virtueller Server genauso wie ein physikalischer Server. Zur Einrichtung muss dem ZIM das gewünschte Betriebssystem sowie die erforderliche Hardwareausstattung in Form von CPU, RAM und Festplattenkapazität mitgeteilt werden. Als Betriebssystem stehen derzeit sowohl verschiedene Linux-Varianten als auch Windows-Server 2012 zur Verfügung.

Ein entscheidender Vorteil besteht in der Flexibilität der Server. Ein neuer virtueller Server kann in kurzer Zeit erstellt werden, da der Beschaffungsprozess der Hardware entfällt und deren Pflege und Wartung durch das ZIM durchgeführt wird. Es kann dabei mit minimalen Systemen gestartet werden, da wachsende Anforderungen an die Leistung der Server durch das ZIM zeitnah bereitgestellt werden können.